Was leisten Port-Scanner?
Erkennung und Abwehr
[Tools zur Erkennung]
[Abwehrmöglichkeiten]
Tools zur Erkennung
verschiedene Logging-Tools
benötigen Zugriff zu allen Paketen, die eine Maschine empfängt (Linux: raw socket interface)
Prinzip: Erkennen von Scan-Mustern
innerhalb einer bestimmten Zeit erfolgen Zugriffe auf eine bestimmte Menge verschiedener Ports
Probleme:
vermeintliche Scans (z.B. viele kleine Files per passive mode ftp)
spoofed source address (decoy scans)
verzögerte Scans
massenhafte Log-Einträge (DoS-Attacke möglich)
Tools:
scanlogd
sehr robust, portabel
nur TCP
sparsame Log-Einträge
Apr 14 17:14:04 localhost scanlogd: 134.109.72.1:47714 to 134.109.200.26 ports 1, 2, 3, 4, 5, 6, ..., fSrpauxy, TOS 00, TTL 39 @17:14:04
bei 5 Scans innerhalb 20 Sekunden wird Logging eingestellt
iplog
Linux only
Familie von Logging-Tools
Logging für
TCP-Verbindungsaufnahmen
TCP Stealth Port-Scans
UDP (u.a.
traceroute
-Erkennung)
ICMP (u.a. Erkennung von smurf-Attacken)
Anwendungsprotokolle (http, ftp) mit identd-Nutzung
DoS-anfällig: erzeugt massenhafte Log-Einträge
gabriel, courtney, klaxon, tocsin, clog, ...
Abwehrmöglichkeiten
für einzelne Hosts: keine
für Netzwerke: Firewall (Application Level Gateway)
Portscans sollten damit weitestgehend vermeidbar sein
jedoch existieren genügend Techniken, um Firewalls zu durchbrechen
Konsequenz: Maßnahmen zur Absicherung jedes einzelnen Hosts
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Thomas Müller
, 17. April 2000