Darüber freut sich jeder Wissenschaftler


Edgar-Heinemann-Stiftung an der TU Chemnitz vergab Stipendien und Preise

 


 Der Stifter Edgar Heinemann ist Ehrensenator der TU Chemnitz.
Foto: privat


(MSt) Die 1998 an der TU Chemnitz eingerichtete Edgar-Heinemann-Stiftung fördert seit 1. Januar 2001 die Promotionsvorhaben von zwei Doktoranden. Die Stipendien betragen monatlich 2.500 Mark. Außerdem vergab die Stiftung für das Jahr 2000 drei Edgar-Heinemann-Preise für hervorragende wissenschaftliche Leis-tungen. Das Preisgeld umfasst insgesamt 10.000 Mark.
Andrea Bohuslavova erhielt ein Stipendium um ihr Promotionsvorhaben "Poröse SiO2-Schichten als Dielektrika mit niedriger Permittivität" im Zentrum für Mikrotechnologien (Betreuer: Prof. Dr. Thomas Geßner) der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik realisieren zu können. Heiko Hortenbach erhält das Stipendium zur erfolgreichen Fortsetzung seines Promotionsvorhabens "Epitaktisches Wachstum nanoskaliger halbleitender Silicidschichten auf Silicium" in der Professur Oberflächen- und Grenzflächenphysik (Betreuer: Prof. Dr. Hans-Jürgen Hinneberg) der Fakultät für Naturwissenschaften.
Den Edgar-Heinemann-Preis des Jahres 2000 erhielten: Dr. Stephan E. Back für seine herausragende Dissertation "Mehrkernige Organometallverbindungen - Synthese, Reaktionsverhalten und elektronische Eigenschaften" sowie für seine außerordentlichen Fähigkeiten auf dem Gebiet analytischer Methoden und Verfahren in den Naturwissenschaften, welche er als junger Wissenschaftler bereits besitzt; Dr. Olaf Stenzel in Würdigung seiner gesamten wissenschaftlichen Leistungen (einschließlich Habilitation und einer Vielzahl von Publikationen) im Bereich der optischen Eigenschaften heterogener Festkörpermaterialien als Nahtstelle zwischen angewandter Physik und Ingenieurwissenschaften in den zurückliegenden Jahren sowie Dr. Norbert Schwar-zer für seine herausragenden Arbeiten zum Problem des mechanischen Kontaktes zweier Körper als Grundlage von Funktionsverhalten und Zuverlässigkeit in technischen Anwendungen; insbesondere für seine Leis-tungen im Bereich der Materialwissenschaften.



Eine Rose und eine Urkunde für jeden Heinemann-Preisträger und -Stipendiaten: Andrea Bohuslavova (4 v. l.), Dr. Norbert Schwarzer (5. v.l.), Dr. Olaf Stenzel (3. v. r.), Heiko Hortenbach (2. v. r) und Dr. Stephan E. Back (r.). Am 5. Dezember 2000 erhielten außerdem Ludek Hodic (l.), Jakub Myska (2. v. l.) und Teodor Cosmin Dehelan (3. v. l.) ein Stipendium der Karl- und Ruth-Mayer-Stiftung.
Foto: Christine Kornack

Was fördert die Edgar-Heinemann-Stiftung?

Die Edgar-Heinemann-Stiftung an der TU Chemnitz fördert auf dem Fachgebiet Materialwissenschaften sowie Analytik im Bereich zwischen Ingenieurwissenschaften und angewandten Naturwissenschaften Promotionsstipendien, Preise und Kolloquien:

Edgar-Heinemann-Promotionsstipendium

Dauer: 24 Monate, ein Jahr Verlängerung ist möglich; Stipendiumshöhe: 2.500 Mark pro Monat;
Voraussetzungen: Promotionsvorhaben auf dem Fachgebiet an der TU Chemnitz. Das Alter der Bewerber sollte 32 Jahre nicht überschreiten. Der Abschluss eines Studiums an einer wissenschaftlichen Hochschule mit überdurchschnittlichem Erfolg wird erwartet;
Nächster Bewerbungsschluss: 31. Juli 2001

Edgar-Heinemann-Preis

Dotierung: 10.000 Mark (Der Preis kann einer Einzelperson wie auch mehreren Personen zuerkannt werden.)
Zweck: Auszeichnung hervorragender Ingenieur- und Naturwissenschaftler der TU Chemnitz Bewerbungsverfahren: Es sind begründete Eigenbewerbungen als auch ausführliche Vorschläge durch Dritte möglich. In der Regel wird eine überdurchschnittliche Promotion vorausgesetzt.
Nächster Bewerbungsschluss: 30. Juni 2001

Edgar-Heinemann-Kolloquium

Zweck: Finanzielle Unterstützung von Kolloquien oder Workshops, die der Förderung des Fachgebietes dienen.
Bewerbungsverfahren: Begründete Anträge können laufend eingereicht werden.
Nächster Bewerbungsschluss: 31. Juli 2001

Kontakt:
Edgar-Heinemann-Stiftung an der TU Chemnitz
Der Rektor
09107 Chemnitz
http://www.tu-chemnitz.de/tu/heinemann






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HTML-Version von Enrico Peuschel, 04. April 2001