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Ganz ähnlich verhält es sich beim Replizieren der
PostgreSQL-Datenbank, die mittels des Tools "`Slony-1"' durchgeführt
wird. Günstig hierbei sind die erwähnten Vorteile, wie ein dynamisches
Switchover und die Wahrung der Datenkonsistenz auch bei kurzzeitigen
Problemen der gegenseitigen Erreichbarkeit. Im Falle eines Gesamtausfalls
eines Rechners kommt außerdem hinzu, dass eine Replikation auf Basis
der RechnerIPs, also clara und richard, automatisch aufgrund
deren Nichterreichbarkeit dafür sorgt, dass die weitere Replikation
unterbunden wird. Kommt es allerdings nur zu einem Teilsystemausfall
muss bei Übernahme der IP bms1 und damit der Masterrolle dafür
Sorge getragen werden, dass Effekte durch eventuelle Replikationen
vom alten Master auftreten. Es muss also auf dem dann neuen Master
der Dienst, der die Backups des alten Masters einspielte, eingestellt
werden.
Dazu ist es entweder möglich, den Slony-1-Dienst auf der Maschine bis
zum Failback zu beenden oder aber diesem Rechner die Rolle des Masters
mittels des auf [slo04] beschriebenen Switchover zu übertragen.
Marko Damaschke
2005-06-11