Christina Stephan, Stefan Fehser, Matthias Lehmann, Prof. Dr. Karl Lenz, Dipl.-Soz. Tino Schlinzig

Dritte Dresdner Kinderstudie 2012

Lebenslagen Dresdner Mädchen und Jungen

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Kurzfassung in Deutsch

Nach 2000 und 2005 wurden nunmehr zum dritten Mal Dresdner Kinder und Jugendliche durch die Forschungsgruppe Kinder und Jugend an der TU Dresden unter Leitung von Prof. Dr. Karl Lenz zu ihrer Lebenssituation, ihren Problemen und Möglichkeiten befragt. Durch die wiederholten Erhebungen lassen sich Vergleiche ziehen sowie Trends und Entwicklungen ablesen, wie sich die Lage der Dresdner Mädchen und Jungen innerhalb der letzten 10 Jahre verändert hat.
Im Rahmen der Dritten Dresdner Kinderstudie wurden etwas mehr als 2.000 Dresdner Kinder im Alter von 9 bis 15 Jahren befragt. Durch die große Anzahl von Befragten sind nicht nur Aussagen für die gesamte Stadt, sondern auch differenzierte Aussagen über die Lebenslage der Kinder in den einzelnen Ortsamtsbereichen bzw. Ortschaften möglich. Ähnlich den PISA-Studien handelt es sich bei der Stichprobe der Dritten Dresdner Kinderstudie um eine quotierte Klumpenstichprobe. Die Auswahl der befragten Schüler/-innen erfolgt daher nach dem Zufallsprinzip. Anders als in den Vorgängerstudien sind nicht nur Gymnasien, Grund- und Mittelschulen in der Erhebung berücksichtigt, sondern auch Dresdner Förderschulen. Um den altersspezifischen Fähigkeiten der Schüler gerecht zu werden, wurden insgesamt sechs verschiedene Fragenbögen verwendet, die sich inhaltlich stark ähneln, aber sich in ihrem Umfang und ihren Anforderungen unterscheiden. Die Bereitschaft der Schulen, der Eltern und auch der Kinder, an der Dritten Dresdner Kinderstudie mitzuwirken, war wiederum sehr groß. Die Befragungen fanden im März 2010 statt.

weitere Metadaten

Schlagwörter
(Deutsch)
Kinderstudie, Dresden, DDK, Dresdner Kinderstudie, Karl Lenz, Tino Schlinzig, Soziologie, Forschungsbericht
Schlagwörter
(Englisch)
Youth Research Dresden
SWD SchlagworteDresden, Kind, Lebensbedingungen, Bericht
DDC Klassifikation305.23
RVK KlassifikationMS 1960
Institution(en) 
HochschuleTechnische Universität Dresden
FakultätPhilosophische Fakultät
InstitutInstitut für Soziologie
ProfessurLehrstuhl für Mikrosoziologie (Interaktions- und Sozialisationsforschung)
HerausgeberProf. Dr. Karl Lenz
Dipl.-Soz. Tino Schlinzig
DokumententypForschungsbericht
SpracheDeutsch
Erstveröffentlichungjahr der Druckausgabe2012
Veröffentlichungsdatum (online)23.05.2013
persistente URNurn:nbn:de:bsz:14-qucosa-113455
InhaltsverzeichnisVorwort ......................................................................................................... 5
1. Einleitung ................................................................................................... 8
2. Familie: Lebensformen, Bezugspersonen und Beziehungsqualität .................... 14
2.1 Lebens- und Wohnformen ...................................................................................... 14
2.2 Soziale Netzwerke Dresdner Kinder und Jugendlicher........................................... 20
2.3 Gemeinsame Aktivitäten, Partizipation, Konflikte und Sanktionspraktiken ............ 28
2.4 Eltern-Kind-Beziehungen und Familienklima ........................................................... 49
2.5 Freiräume und Individuierung ................................................................................. 55
3. Schule: Schulkultur, Zeitbudget und Freizeitangebot ....................................... 59
3.1 Schulkultur ............................................................................................................... 59
3.2 Ängste im Schulkontext .......................................................................................... 64
3.3 Schulweg ................................................................................................................. 65
3.4 Hausaufgaben ......................................................................................................... 69
3.5 Freude an der Schule .............................................................................................. 70
3.6 Teilnahme am schulischen Freizeitangebot ............................................................ 71
3.7 Angestrebter Schulabschluss ................................................................................. 73
4. Freizeit und Freizeitverhalten ....................................................................... 75
4.1 Nutzung von Freizeitangeboten .............................................................................. 75
4.2 Zufriedenheit mit den Freizeitangeboten ................................................................ 78
4.3 Erreichbarkeit von Freizeitangeboten ..................................................................... 80
4.4 Freizeitaktivitäten und Zeitbudget ........................................................................... 82
5. Problemlagen und Problemverhalten ........................................................... 89
5.1 Arbeitslosigkeit der Eltern und Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen in Dresden .................................................................................................................. 89
5.2 Zwischen Verkehr und schimpfenden Nachbarn – Probleme in den Wohngebieten von Dresdner Kindern und Jugendlichen ...................................... 94
5.3 Erschöpfung, Unruhe, Angst – gesundheitliche Beschwerden und Stresssymptome Dresdner Schülerinnen und Schüler ......................................... 97
5.4 Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum ................................................................ 102
5.5 Gewalt aus Täter- und Opferperspektive .............................................................. 109
5.5.1 Gewalterfahrungen aus Opfersicht................................................................. 110
5.5.2 Gewalterfahrungen aus Tätersicht.................................................................. 113
5.5.3 Täter und Opfer – eine Gegenüberstellung .................................................... 116
5.5.4 Orte der Gewalterfahrung ............................................................................... 117
6. Finanzielle Ressourcen: Zufriedenheit und Quellen ...................................... 119
6.1 Wöchentlich verfügbare Geldbeträge ................................................................... 119
6.2 Einschätzung der finanziellen Lage der Familie im Vergleich zu Mitschülerinnen und Mitschülern .................................................................................................... 121
6.3 Herkunft des Geldes ............................................................................................. 123
6.4 Zufriedenheit mit verfügbaren Geldbeträgen ........................................................ 124
7. Partizipation ............................................................................................ 127
8. Anlage und Durchführung der Studie .......................................................... 132
8.1 Durchführung ......................................................................................................... 132
8.2 Stichprobe ............................................................................................................. 133
Literatur ...................................................................................................... 137
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis .............................................................. 141
Externe Referenzhttp://www.kinderstudie.de
Der vorliegende Abschlussbericht, die verwendeten Fragbögen sowie weitere Materialien und Informationen finden Sie im Internet unter www.kinderstudie.de.

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