Leonard Otieno Mwamba

Vulnerability and Adaptability: Modelling the Adaptive Capacity of Rural Households to Environmental Changes

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Kurzfassung in Englisch

This dissertation presents the results of an investigation of rural households’ ability to adapt to changing environmental and climatic conditions. It presents soil degradation arising from worsening soil erosion, leaching, depletion of nutrients due to years of uninterrupted cultivation and low levels of use of fertilizers; uncontrolled deforestation leading to loss of biodiversity; and climate variability seen through longer dry seasons as well as delayed and falling levels of precipitation as key issues leading to the vulnerability of households in Kakemega District in Western Province of Kenya.

An enquiry has been made into the adaptation strategies of the rural households and a composite household adaptive capacity index (HACI) developed which is then used in hypothesis testing. Despite a situation laden with serious soil degradation and fears that credit taken by rural households often end up in low-return necessity-based enterprises or in consumption expenditure, the dissertation shows that the use of credit positively contributes to the HACI as does regular and optimal use of farm inputs. Diversification into non-agricultural activities, on-farm planting of trees and migration with remittances were some of the adaptation strategies observed among households with relatively high adaptive capacity indices while a secondary school level of education alongside the possession of non-land and non-livestock assets were key factors clearly associated with high adaptive capacity indices.

Regarding adaptation decision making, the household head was observed to be the single most important actor in a process which was often characterized by authoritarianism. The household head’s level of information or awareness of environmental changes and open options proved to be important for adaptation. It was revealed that membership to groups and networks as well as government and NGO-activities were the most important factors in informing the household heads. Given small land sizes and a high incidence of other negative shocks, household heads tended to adopt and implement only tried and tested adaptation actions. During the study behind this dissertation, pioneers in the implementation of new strategies were observed to be better informed household heads or beneficiaries of incentives from the promoters of such strategies. Newer efforts aimed at the promotion of adaptability would therefore gain wider acceptance and adoption if preceded by a pilot phase carefully designed to include committed opinion shapers who would provide a demonstration effect.

Kurzfassung in Deutsch

In dieser Dissertation wurden ländliche Haushalte bezüglich ihrer Anpassungsfähigkeit an den Umwelt- und Klimawandel untersucht. Desweiteren geht die Dissertation unter anderen der Frage über Strategien nach, die von ländlichen Haushalten angesichts der Auswirkungen von Umweltproblemen eingesetzt werden. Die Feldforschung wurde unter den Haushalten im Kakamega Distrikt in Kenia getätigt.

Eine Abnahme der Bodenproduktivität ist durch Erosion, einem Auslaugen und einer ununterbrochenen Kultivierung in Kakamega entstanden. Desweiteren führt eine unkontrollierte Abholzung mit resultierendem Verlust von heimischer Flora und Fauna sowie längeren Trockenperioden mit verspätetem Einsatz von Regenfällen und einer damit verbundenen Niederschlagsminimierung zu einer schwierigen Lebenssituation für die ländlichen Haushalte, die hauptsächlich durch Landwirtschaft ihre Existenz sichern. Diese Situation (gekennzeichnet durch Abholzung, Verlust der Artenvielfalt, Verminderung der Bodenqualität und unregelmäßige und wechselhafte Niederschlag) wird in dieser Arbeit als Umweltwandel (Environmental Change oder Environmental Stress) bezeichnet.

Es konnte unter anderem als eines der Ergebnisse der Arbeit festgestellt werden, dass die ländlichen Haushalte aufgrund schlechten Bodens, unkontrollierten Abholzungen, längeren Trockenzeiten und sinkenden Niederschlagsmengen sehr anfällig sind. Durch den Einsatz des zusammengesetzten Haushalt-Anpassungsfähigkeitsindex (Household Adaptive Capacity Index = HACI), der im Rahmen dieser Dissertation entwickelt wurde, konnten die Bedenken gemindert werden, dass Kredite, die an ärmeren ländlichen Haushalten vergeben werden, oft für Notgründungen und Konsumausgaben eingesetzt werden. Es hat sich herauskristallisiert, dass die optimale und regelmäßige Nutzung von Düngemitteln sowie der Einsatz von Krediten, die HACI positiv beeinflusst. Als weitere Ergebnisse konnte beobachtet werden, dass Haushalte mit höheren Anpassungsfähigkeitsindexen Anpassungstrategien wie Diversifizierung in nicht-agra Aktivitäten, Aufforstung und Migration verwenden, und, dass ein Sekundarschulabschluss und der Besitz von Wirtschaftsgütern mit hohen Haushalt-Anpassungsfähigkeitsindexen assoziiert sind.

Zum Anpassungsentscheidungspozess konnte festgestellt werden, dass Haushaltoberhäupter, die wichtigste Akteure sind. Entscheidungsweisen dieser Haushaltoberhäupten lassen oftmals autoritäre Züge erkennen. So entscheiden die Haushaltoberhäupter häufig auch, in welcher Art und Weise Haushalte sich anpassen dürfen. Von daher ist das Wissen des Haushaltoberhauptes über die herrschenden Umweltbedingungen und die offenen Strategien oder Handlungspielräume von Bedeutung. Die Feldforschung zeigte, dass die Zugehörigkeit zu einzelnen Gruppen sowie die Bemühungen von der Regierung und den Nichtregierungsorganisationen wichtig für die Erhöhung des Wissens von Haushaltoberhäupten sind. Da der durchschnittliche Haushaltgrundstückbesitz sinkt und andere negative Ereignisse wie Krankheit und Tod zunehmend Angst verbreiten, setzen Haushaltsoberhäupter häufig nur dann empfohlene Strategien zur Anpassung ein, wenn sie beispielsweise einen Erfolg bei einem Nachbar verzeichnen können. Oftmals werden Anpassungsstrategien auch bei finanziellen Anreizen, zum Beispiel von Förderern, umgesetzt. Es würden mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Anpassungstrategien von ländlichen Haushalten umgesetzt werden, wenn diese Strategien Pilotprojekte beinhalten würden, die Haushalten das Zusammenspiel von Anpassung und Ernteertrag präsentieren.

weitere Metadaten

übersetzter Titel
(Deutsch)
Messung und Modellierung der Anpassungsfähigkeit ländlicher Haushalte an Umweltprobleme
Schlagwörter
(Deutsch)
Verwundbarkeit, Anpassung, Anpassungsfähigkeit, Haushalte
Schlagwörter
(Englisch)
Vulnerability, adaptation, households, environmental stress, climate variability, household adaptive capacity index
DDC Klassifikation900
Institution(en) 
HochschuleUniversität Leipzig
FakultätFakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften
ProfessurInstitut für Afrikanistik (Bereich Entwicklungsökonomie)
BetreuerProfessor Robert Kappel
GutachterProfessor Robert Kappel
DokumententypDissertation
SpracheEnglisch
Tag d. Einreichung (bei der Fakultät)16.04.2012
Tag d. Verteidigung / Kolloquiums / Prüfung23.01.2013
Veröffentlichungsdatum (online)18.03.2013
persistente URNurn:nbn:de:bsz:15-qucosa-107915
InhaltsverzeichnisAcknowledgment......................................................................................i
Dedication................................................................................................ii
Summary.................................................................................................iii
Zusammenfassung (summary in the German language).........................iv
List of Tables....................................................................................................vii
List of Figures.........................................................................................ix
List of Abbreviations...............................................................................xi
1.0 Introduction: Structure and Objectives.............................................1
1.1 Background.................................................................................5
1.2 Problem Statement.....................................................................7
1.3 Theoretical and Methodological Contribution..............................8
1.4 Objectives...................................................................................9
1.5 Research Questions..................................................................10
1.6 Hypothesis................................................................................10
1.7 Scope and Limitations of the Study...........................................11
1.8 Structure of the Dissertation.....................................................12
2.0 Environmental and Climate Change................................................13
2.1 Climate Change.........................................................................13
2.2 Environmental Changes............................................................15
2.3 Vulnerability..............................................................................22
2.4 Adaptation and Coping Strategies............................................32
2.5 Household Adaptability.............................................................40
3.0 Study Design and Setting................................................................57
3.1 Study Area................................................................................76
3.2 Sampling and Data Collection....................................................85
4.0 Rural Households and their Environment........................................87
4.1 General Descriptive Statistics....................................................87
4.2 Observed Vulnerability Causes and Coping Strategies.............92
4.3 Role of the Government............................................................98
5.0 Rural Household Adaptive Capacity...............................................101
5.1 HACI without External Sub-index................ ............................101
5.2 HACI including External Sub-index..........................................167
5.3 Hypothesis Testing..................................................................171
5.4 Towards Enhanced Adaptability: Factors and Strategies........180
6.0 Conclusion and Recommendations................................................185
7.0 Appendix.......................................................................................197

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