Christine Glanz

Literalität in der Sexualitätsberatung der Senga in Uganda

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Kurzfassung in Deutsch

Diese explorative, ethnographische Arbeit squizziert die historische Entwicklung der Senga-Rolle und -kommunikation bei den Baganda im 20. Jahrhundert. Die Senga ist bei den Baganda die Tante väterlicherseits, Bezugsperson und Beraterin in allen Lebensphasen ihrer Nichte in Bezug auf Sexualität, Weiblichkeit und heterosexuelle Beziehungen. Die soziale Rolle der Senga ist in diesem Sinne eine Strategie des lebenslangen Lernens. Die Senga-Rolle ist auch in anderen bantusprachigen Gesellschaften Ostafrikas bekannt. Das 20. Jahrhundert stand in Uganda unter dem starken Einfluss der Missionierung und Kolonisierung, für die Schriftsprache ein zentrales Element der Kommunikation war. Die Senga-Rolle hat sich im Zuge dessen stark ausdifferenziert: von einer rein familiären sozialen Rolle zu einem sektorübergreifenden sozialen Feld, insbesondere für Frauen, wobei Schriftsprache eine wichtige Rolle spielt.

weitere Metadaten

Schlagwörter
(Deutsch)
Uganda, Luganda, Literalität, Sexualität, Beratung, literale Praktiken, lebenslanges Lernen
Schlagwörter
(Englisch)
Uganda, Luganda, literacy, literacy practices, sexuality, counseling, lifelong learning
DDC Klassifikation900
Institution(en) 
HochschuleUniversität Leipzig
BetreuerDr. Rose Marie Beck
GutachterDr. H. Ekkehard Wolff
Dr. Uta Papen
DokumententypDissertation
SpracheDeutsch
Tag d. Einreichung (bei der Fakultät)21.10.2011
Tag d. Verteidigung / Kolloquiums / Prüfung13.06.2012
Veröffentlichungsdatum (online)17.07.2013
persistente URNurn:nbn:de:bsz:15-qucosa-118712

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