Frank Albracht
Metallfasern als schallabsorbierende Strukturen und als leitfähige Komponenten in Verbundwerkstoffen
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http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:swb:14-1098897061531-56925
Kurzfassung in Deutsch
Es werden metallische Kurzfasern, die durch ein Schnellerstarrungsverfahren direkt aus der Schmelze hergestellt werden, bezüglich ihrer Verwendung als hochporöser Absorber und als elektrisch leitfähige Strukturen in Verbundwerkstoffen vorgestellt. Auf der Basis einer schalldämpfenden hochporösen gesinterten Metallfaserstruktur und einer schalldämmenden Elastomerplatte wird ein neuartiges Schallschutzmaterial beschrieben. Die Theorie des homogenen Mediums ist für Absorber mit schichtartigen Aufbau erweitert und mit den gemessenen Absorberkennwerten verglichen worden. Weiterhin wird gezeigt, dass schmelzextrahierte metallische Kurzfasern in Polymerwerkstoffe eingelagert werden können, um einen elektrisch leitfähigen Faserverbundwerkstoff zu erhalten, der eine höhere Leitfähigkeit als rußgefüllte Polymere aufweist und eine preiswerte Alternative zu intrinsich leitenden Polymeren darstellt. Es werden die Herstellung und mechanische Eigenschaften des Metallfaserverbundwerkstoffes beschrieben. Das elektrische Verhalten des Faserverbundwerkstoffes wird anhand der Perkolationstheorie erläutert. Ausgehend von einem umfangreichen Überblick zu Möglichkeiten der Modellierung mechanischer und elektrischer Eigenschaften wird anhand geeigneter Modelle das reale Werkstoffverhalten beschrieben.
weitere Metadaten
| Schlagwörter (Deutsch) | Faserverbundwerkstoff, Metallfasern, Mischungsregel, Perkolation, Schallabsorption, Schalldämmung, Tiegelschmelzextraktion, elektrische Leitfähigkeit |
| Schlagwörter (Englisch) | crucible melt extraction, electrical conductivity, fibre composite, metal fibres, percolation, rule of mixture, sound absorption, sound insulation |
| SWD Schlagworte | Elektrische Leitfähigkeit, Faserverbundwerkstoff, Metallfaser, Schallabsorption, Schalldämmung, Tiegelschmelzverfahren |
| DDC Klassifikation | 620 |
| RVK Klassifikation | ZM 7020 |
| Institution(en) | |
| Institution | Technische Universität Dresden |
| Abteilung | Maschinenwesen |
| Betreuer | Prof. Dr. rer. nat. habil. Klaus Lunkwitz |
| Gutachter | Prof. Dr. rer. nat. habil. Klaus Lunkwitz Dr. rer. nat. habil. Bernd Lauke Prof. Dr.-Ing. Robert Bärsch |
| Dokumententyp | Dissertation |
| Sprache | Deutsch |
| Tag d. Einreichung (bei der Fakultät) | 02.07.2003 |
| Tag d. Verteidigung / Kolloquiums / Prüfung | 20.07.2004 |
| Veröffentlichungsdatum (online) | 10.10.2004 |
| persistente URN | urn:nbn:de:swb:14-1098897061531-56925 |