Daniel Tillich

Bruchpunktschätzung bei der Ratingklassenbildung

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Kurzfassung in Deutsch

Ratingsysteme sind ein zentraler Bestandteil der Kreditrisikomodellierung. Neben der Bonitätsbeurteilung auf der Ebene der Kreditnehmer und der Risikoquantifizierung auf der Ebene der Ratingklassen spielt dabei die Bildung der Ratingklassen eine wesentliche Rolle. Die Literatur zur Ratingklassenbildung setzt auf modellfreie, in gewisser Weise willkürliche Optimierungsverfahren. Ein Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, stattdessen ein parametrisches statistisches Modell zur Bildung der Ratingklassen einzuführen. Ein geeignetes Modell ist im Bereich der Bruchpunktschätzung zu finden. Dieses Modell und die in der mathematischen Literatur vorgeschlagenen Parameter- und Intervallschätzer werden in der vorliegenden Arbeit dargestellt und gründlich diskutiert. Dabei wird Wert auf eine anwendungsnahe und anschauliche Formulierung der mathematisch-statistischen Sachverhalte gelegt. Anschließend wird die Methodik der Bruchpunktschätzung auf einen konkreten Datensatz angewendet und mit verschiedenen anderen Kriterien zur Ratingklassenbildung verglichen. Hier erweist sich die Bruchpunktschätzung als vorteilhaft. Aufbauend auf der empirischen Untersuchung wird abschließend weiterer Forschungsbedarf abgeleitet. Dazu werden insbesondere Konzepte für den Mehrklassenfall und für abhängige Daten entworfen.

Kurzfassung in Englisch

Rating systems are a key component of credit risk modeling. In addition to scoring at borrowers’ level and risk quantification at the level of rating classes, the formation of the rating classes plays a fundamental role. The literature on rating classification uses in a way arbitrary optimization methods. Therefore, one aim of this contribution is to introduce a parametric statistical model to form the rating classes. A suitable model can be found in the area of split-point estimation. This model and the proposed parameter and interval estimators are presented and thoroughly discussed. Here, emphasis is placed on an application-oriented and intuitive formulation of the mathematical and statistical issues. Subsequently, the methodology of split-point estimation is applied to a specific data set and compared with several other criteria for rating classification. Here, split-point estimation proves to be advantageous. Finally, further research questions are derived on the basis of the empirical study. In particular, concepts for the case of more than two classes and for dependent data are sketched.

weitere Metadaten

übersetzter Titel
(Englisch)
Rating Classification via Split-Point Estimation
Schlagwörter
(Deutsch)
Kreditrisiko, Ratingsystem, Ratingklasse, Ausfallwahrscheinlichkeit, Bruchpunktschätzung
Schlagwörter
(Englisch)
credit risk, rating system, rating class, default probability, change point estimation
SWD SchlagworteKreditrisiko, Rating, Ausfallwahrscheinlichkeit, Schätzung
DDC Klassifikation330
RVK KlassifikationQK 320, QH 233
Institution(en) 
HochschuleTechnische Universität Dresden
FakultätFakultät Wirtschaftswissenschaften
ProfessurQuantitative Verfahren, insbesondere Statistik
BetreuerProf. Dr. Stefan Huschens
GutachterProf. Dr. Stefan Huschens
Prof. Dr. Hermann Locarek-Junge
DokumententypDissertation
SpracheDeutsch
Tag d. Einreichung (bei der Fakultät)18.02.2013
Tag d. Verteidigung / Kolloquiums / Prüfung09.07.2013
Veröffentlichungsdatum (online)18.12.2013
persistente URNurn:nbn:de:bsz:14-qucosa-130581
Inhaltsverzeichnis1. Einleitung
2. Ratingsystem
3. Bruchpunktschätzung
4. Anwendung
5. Zusammenfassung und Ausblick

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