Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider
Die Kraft einer Handschrift
Der Codex Sinaiticus im Internet
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Kurzfassung in Deutsch
Was bringt 2,6 Mio. Menschen auf der Welt mit Internet-Zugang dazu, mehr oder weniger gleichzeitig auf eine Leipziger Website zuzugreifen? Was veranlasst Tageszeitungen und Fernsehstationen auf der ganzen Welt, die Worte „älteste Bibel“, „Tischendorf “ und „Digitalisierung“ in den Nachrichtenteil aufzunehmen? Es ist eine Handschrift aus dem 4. Jahrhundert, die in altgriechischen Großbuchstaben Teile des Alten Testaments und das vollständige Neue Testament enthält. Der „Codex Sinaiticus“ ist ein bedeutender Teil des Weltschrifterbes und wird an vier Orten aufbewahrt: in der Universitätsbibliothek Leipzig, in der British Library London, in der Russischen Nationalbibliothek St. Petersburg und im St. Katharinenkloster auf dem Sinai. Die Bedeutung dieser Handschrift ist seit ihrer Entdeckung in der Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt. Was sie erneut in die Weltnachrichten brachte, ist ihre Digitalisierung im Internet (www.codex-sinaiticus.net).
weitere Metadaten
| Erschienen in | BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen - Jg. 1. 2008, H. 3 |
| Schlagwörter (Deutsch) | Sachsen, Bibliotheken, Universitätsbibliothek Leipzig, Handschrift, Digitalisierung |
| Schlagwörter (Englisch) | Saxony, Libraries, University library Leipzig, manuscript, digitalization |
| DDC Klassifikation | 020 |
| RVK Klassifikation | AN 80190 |
| Institution(en) | |
| Institution | SLUB Dresden |
| Abteilung | Allgemein |
| Dokumententyp | Artikel |
| Sprache | Deutsch |
| Veröffentlichungsdatum (online) | 04.09.2008 |
| persistente URN | urn:nbn:de:bsz:14-ds-1220524888955-19535 |
| Quelle | BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 1(2008)3, S. 154 - 157 |