Samuel Ngwa Atechi

The intelligibility of native and non-native English speech: A comparative analysis of Cameroon English and American and British English

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Kurzfassung in Englisch

The purpose of this work is to measure the degree of intelligibility of native and non-native English speech as well as analyse the major sources of intelligibility failure when speakers of these varieties of English interact. British and American English (henceforth BrE and AmE) and Cameroon English (hereafter CamE) are used as a case study with focus on segmental and supra segmental features. The study was motivated by a number of concerns, several of which are more prominent:
First, it was motivated by the trepidation scholars like Gimson (1965, 1980); Prator (1968); etc. nursed that the unprecedented spread of English across the globe and the emergence of non-native varieties would cause English to disintegrate into mutually unintelligible languages, in the way Romance languages devolved from their Latin ancestor.
The second motivation was that previous researchers (Bansal 1969, Tiffen 1974) on intelligibility have often concentrated their efforts on the traditional approach, which sees intelligibility from a one-sided perspective. To them, the non-native varieties of English are deficient and not different varieties from the native varieties. They were seen as substandard, incorrect, and unintelligible and thus needed remediation at all costs. The native varieties were seen as prestigious, correct, intelligible and the sole norm that must be emulated by non-native English speakers. In this way any interaction between a native speaker and a non-native speaker should be characterised by the non-native speaker making all the efforts to be understood as well as to understand the native English-speaking partner. This explains in large part why these researchers concentrated on measuring the intelligibility of non-native speech to native speakers and never vice versa. It was as if it was treasonable to measure the intelligibility of native speech to non-native speakers. Even if some researchers managed to do this, the comments that followed such data still showed that the aim was not to test the intelligibility of native speakers but to find out how efficient the non-native speakers were in understanding the native speaker. Another aim could also be to reinforce the teaching of the native norm, which was seen as “correct” against non-native features, which were seen as “incorrect”, to measuring intelligibility. While accepting that these studies reflected the conventional wisdom of the time, this study aims to move the debate forward by looking at intelligibility from a two-sided perspective. It sees communication between speakers of different varieties as a game of give and take, where both participants “tune in” to make the process successful rather than one participant being obliged to make all the efforts because s/he speaks a new English variety. That explains why we are testing not only the intelligibility of non-native speakers to native speakers but also native speakers to non-native speakers.

Kurzfassung in Deutsch

Gegenstand der vorgelegten Promotionsarbeit ist die Untersuchung der gegenseitigen Verständlichkeit von muttersprachlichem und nicht-muttersprachlichem Englisch. Im besonderen werden die Hauptquellen und Ursachen des Scheiterns von Verständlichkeit in einer empirischen Studie bestimmt, klassifiziert und analysiert. Die Untersuchung wird exemplarisch anhand des Kamerunischen Englisch einerseits und des Britischen und Amerikanischen Englisch anderseits vorgenommen. Motiviert ist diese Arbeit vor allem durch folgende Punkte.

Erstens bedarf es der Auseinandersetzung mit den durch eine Reihe von Autoren geäußerten Befürchtungen (z.B. Gimson 1965, 1980 und Prator 1968), daß die Herausbildung und Entwicklung neuer Varianten des Englischen letztlich zu einer Auflösung des Englischen in gegenseitig nicht mehr verständliche Sprachen führt, ein Prozeß, wie er sich historisch bei der Entstehung der romanischen Sprachen aus dem Lateinischen vollzog. Derartige Befürchtungen werden genährt durch die bisher ohnegleichen fortschreitende Verbreitung des Englischen über den gesamten Globus. Hier ergibt sich die dringende Notwendigkeit vergleichender Studien zur gegenseitigen Verständlichkeit zwischen den bestehenden Varianten.

Zweitens folgen die meisten zu diesem Thema vorliegenden Untersuchungen im wesentlichen einer traditionellen, überkommenen Grundperspektive: die nicht-muttersprachlichen Varianten des Englischen werden als „abweichend“ bzw. sogar „defizitär“ aus Sicht der muttersprachlichen betrachtet, nicht aber als eigenständige Sprachformen (z.B. Bansal 1969; Tiffen 1974). Dies führt nach Auffassung des Autors zu einer einseitigen Betrachtung und Bewertung. Im besonderen wird in der sprachlichen Interaktion bei einem solchen Zugang die Last zu verstehen und für den Kommunikationspartner verständlich zu sein einseitig dem nicht-muttersprachlichen Sprecher übertragen. Auf diesem Hintergrund untersuchen die vorliegenden Studien anderer Autoren primär die Verständlichkeit nicht-muttersprachlicher Sprachformen für den muttersprachlichen Sprecher, nicht jedoch die umgekehrte Konstellation. Wenn die umgekehrte Perspektive überhaupt berücksichtigt wird, so zeigen die Kommentare, daß nicht die Verständlichkeit muttersprachlicher Sprecher für den Nichtmuttersprachler eigentliches Ziel und Gegenstand der Untersuchung war, sondern vielmehr die Frage, wie effizient sich Nichtmuttersprachler beim Verstehen muttersprachlicher Äußerungen zeigten. Des weiteren stehen diese Studien oft im Kontext des Bestrebens, im institutionalisierten Spracherwerb die muttersprachlichen Normen gegen die nicht-muttersprachlichen Merkmale durchzusetzen, die als „nicht korrekt“ angesehen werden. Diese Positionen, der zugrundeliegende Zugang und die einseitige Ausrichtung bedürfen einer kritischen Auseinandersetzung.

weitere Metadaten

Schlagwörter
Cameroon
Schlagwörter
Communication
Schlagwörter
Supra-segmental
Schlagwörter
Intelligibility
Schlagwörter
Native speech
Schlagwörter
Phonology
Schlagwörter
Segmental
SWD SchlagworteSuprasegmentales Merkmal
SWD SchlagworteIntelligibilität
SWD SchlagworteKamerun
SWD SchlagworteKommunikation / Sprache
SWD SchlagwortePhonologie
DDC Klassifikation420
Institution(en) 
HochschuleTU Chemnitz
FakultätPhilosophische Fakultät
GutachterProf. Dr. Peter Lucko
Prof. Dr. Josef Schmied
Prof. Dr. Annely Rothkegel
Prof. Dr. Augustin Simo Bobda
DokumententypDissertation
SpracheEnglisch
Tag d. Einreichung (bei der Fakultät)30.06.2004
Tag d. Verteidigung / Kolloquiums / Prüfung25.06.2004
Veröffentlichungsdatum (online)30.06.2004
persistente URNurn:nbn:de:swb:ch1-200400880

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