Jan Habermann

Die Herrschaftsausweitung der Grafen von Wernigerode am Nordharz (1249-1369)

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Kurzfassung in Deutsch

Die hier vorgestellte Studie versteht sich als Vorarbeit zu der noch nicht geleisteten
Erforschung der Entwicklungsgeschichte der Grafen von Wernigerode im späten Mittelalter.
Das seit der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts am Nordharz nachweisbare Adelsgeschlecht strengte
seit dem Niedergang der königlichen Zentralgewalt eine westwärts orientierte Machtausweitung an.
Dieser Prozess, der durch den Erwerb des Allodialguts Bovingerode/Wohldsberg 1249, insbesondere aber durch den Übergang der Harzburg
in den Besitzstand der Grafen im Jahr 1269 seine entscheidensten Anstöße erhielt, war durch die dynamische Entwicklung
benachbarter reichsfürstlicher und niederadliger Territorialgewalten mitbestimmt und bewegte sich seit dem Beginn des
14. Jahrhunderts auf den Zenit zu. Dezidiert wird in dieser Arbeit von einem Dominium zwischen Wernigerode und der Reichsstadt
Goslar gesprochen, wobei der Verfasser versucht hat, unter Heranziehung der aussagekräftigsten Quellen die spezifischen Erscheinungsformen
der Entstehung der Wernigeröder Landeshoheit nachzuweisen.

weitere Metadaten

Schlagwörter
Adelsforschung
Schlagwörter
Goslar
Schlagwörter
Landesherrschaft
Schlagwörter
Salier
Schlagwörter
Spätmittelalter
Schlagwörter
Welfen
SWD SchlagworteLandeshoheit
SWD SchlagworteTerritorium
DDC Klassifikation900
Institution(en) 
HochschuleTU Chemnitz
FakultätPhilosophische Fakultät
DokumententypSonstige Veröffentlichung
SpracheDeutsch
Veröffentlichungsdatum (online)10.08.2006
persistente URNurn:nbn:de:swb:ch1-200601254

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