Dipl. Wirt.-Inf. Marcus Hofmann

Fallbasierte Speicherung und Wiederverwendung von Erfahrungswissen über die prozessbezogene Implementierung von Services in SAP® Enterprise-SOA

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Kurzfassung in Deutsch

Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen wird heute von der Fähigkeit beeinflusst, die Geschäftsstrategie schneller umsetzen zu können als die Konkurrenz. Wichtige Ziele sind die Erschließung neuer Märkte, die Reduzierung von Kosten sowie die Steigerung der Effizienz. Eine Voraussetzung besteht darin, vorhandene Geschäftsprozesse flexibel anpassen und zügig neue Prozesse einführen zu können. Das bedingt wandlungsfähige und innovationsfördernde Systemlandschaften. An dieser Stelle setzen die durch Geschäftsprozesse getriebenen serviceorientierten Architekturen für ERP-Systeme an. Mit SOA-ERP-Systemen wird es möglich, selektiv und am Bedarf ausgerichtet neue Prozesse zu gestalten und das Prozess-Design mit der Einbindung von Lieferanten, Kunden und Partnern über Unternehmensgrenzen hinweg zu gestalten. SAP Enterprise-SOA bezeichnet die serviceorientierte ERP-Architektur der SAP AG. Die darauf basierenden Anwendungen entstehen – unter Einsatz der Enterprise-SOA Roadmap-Methodik – durch die gezielte Kombination von Plattform-, Ex-tension- und Composite-Applikationen. Letztere stellen hochflexible, aus Enterprise-Services/Services von Drittanbietern erstellte, Anwendungen dar. Deren Design durch SOA-Experten liegt ein hohes Maß an Erfahrungswissen zu Grunde. Dieses stellt den zentralen Aspekt der Speicherung und Wiederverwendung durch fallbasiertes Schließen dar. Im Gegensatz zum bestehenden Ansatz zur Beschreibung von Best-Practice Implementierungen im „SAP Community Network“ ermöglicht der hier dargestellte Vorschlag die strukturierte, prozessbezogene Speicherung sowie die ähnlichkeitsbasierte Wiederverwendung von Composite-Applikationen innerhalb des Roadmap-Prozesses. Schwerpunktmäßig werden dazu Indizes zum Aufbau von Zugriffsstrukturen in der Fallbasis sowie wie ein allgemeingültiges globales und ein beispielhaftes, kontextspezifisches lokales Indexvokabular erarbeitet. Weiterhin erfolgt die Angabe entsprechender Ähnlichkeitsmaße für die ausgeprägten Indizes sowie das Aufzeigen der Ähnlichkeitsbestimmung zwischen zwei Fällen durch einen Nearest-Neighbor Matching Algorithmus.

weitere Metadaten

Schlagwörter
Composite-Applikationen
Schlagwörter
Enterprise-Services
Schlagwörter
Roadmap-Methodik
Schlagwörter
SAP Enterprise SOA
SWD SchlagworteErfahrungswissen
SWD SchlagworteFallbasiertes Schließen
SWD SchlagworteSAP ERP 6.0
SWD SchlagworteServiceorientierte Architektur
DDC Klassifikation000
Institution(en) 
HochschuleTU Chemnitz
FakultätFakultät für Wirtschaftswissenschaften
BetreuerProf. Dr. Bernd Stöckert
GutachterProf. Dr. Bernd Stöckert
Prof. Dr. Peter Gluchowski
Prof. Dr. Wolfgang Uhr
DokumententypDissertation
SpracheDeutsch
Tag d. Einreichung (bei der Fakultät)16.12.2008
Tag d. Verteidigung / Kolloquiums / Prüfung30.06.2009
Veröffentlichungsdatum (online)02.07.2009
persistente URNurn:nbn:de:bsz:ch1-200901071

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