Dipl.-Ing. Thomas Martin Knoll

Cross-Domain and Cross-Layer Coarse Grained Quality of Service Support in IP-based Networks

Dokumente und Dateien

Hinweis

Bitte nutzen Sie beim Zitieren immer folgende Url:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:ch1-200901658

Kurzfassung in Deutsch

Mit der zunehmenden Popularität des Internets steigt die Anzahl der Nutzer und vor
allem die Anzahl zeit- und verlustkritische Dienste – wie zum Beispiel „Voice over IP“,
Videoübertragungen und netzbasierte Spiele. Das Internet ist dabei der Zusammenschluss
von ca. 30.000 Betreibernetzen, die mit Hilfe des „Internet Protocol (IP)“ derzeit
ohne jede Dienstgüteunterstützung den Datenverkehraustausch realisieren. Massive
Überdimensionierung der Netzkapazitäten führen zu einer Netzauslastung von nur ca.
10% und entsprechend guter Übertragungsqualität. Mit steigendem Verkehrsaufkommen
wird in dieser Dissertation erwartet, das die Netzbetreiber infolge des Kostendrucks
nicht schritthaltend den überhöhten Netzausbau aufrechterhalten können und
somit Qualitätseinbußen zu erwarten sind. Innerhalb der Betreiber wird bereits jetzt
Verkehrstrennung betrieben, jedoch am Übergabepunkt verworfen und im besten Fall
im Nachbarnetz durch aufwendige Analyse erneut vorgenommen.
Im Rahmen dieser Arbeit wurde deshalb ein domänen- und schichtenübergreifendes
Konzept zur Realisierung grob-granularer Dienstgüte in IP-Netzen entworfen, zur
Standardisierung bei der „Internet Engineering Task Force (IETF)“ vorgeschlagen,
implementiert und in Auszügen simuliert und getestet.
Dabei werden die Verkehrsklasseninformationen mehrere Netzschichten in transitiven
Nachrichtenelementen des „Border Gateway Protocol (BGP)“ signalisiert und schichtenübergreifend
assoziiert.
Die vorliegende Dissertation beinhaltet im wesentlichen drei Teile:
1. Eine umfassende Zusammenstellung von vorhandenen Dienstgütekonzepten
einschließlich der bereits existierenden QoS-Funktionselemente in verfügbaren
Netzelementen,
2. Die detaillierte Spezifikation des neuen Konzeptes und
3. den Ergebnissen der Simulations- und Implementierungsaktivitäten zum Nachweis
der Funktion und Skalierbarkeit des Entwurfes.
Zwei wesentliche Erkenntnisse und Forderungen sind durch die Bearbeitung des
Themas erwachsen. Die Einfachheit der Konzeptstruktur und die Einfachheit der
angestrebten Dienstgüteunterstützung. Die angestrebte Dienstgüte beschränkt sich
deshalb auf die primitive Verkehrstrennung in mehrere Klassen, die in den Weiterleitungsknoten
getrennt abgelegt und mit verschiedenem Vorrang behandelt werden.

weitere Metadaten

Schlagwörter
CoS
Schlagwörter
class of service
Schlagwörter
inter-domain
SWD SchlagworteBorder Gateway Protocol 4
SWD SchlagworteDienstgüte
DDC Klassifikation000
Institution(en) 
HochschuleTU Chemnitz
FakultätFakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
BetreuerUniv.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauschert
GutachterUniv.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauschert
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg Eberspächer
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Franke
DokumententypDissertation
SpracheEnglisch
Tag d. Einreichung (bei der Fakultät)11.11.2009
Tag d. Verteidigung / Kolloquiums / Prüfung11.11.2009
Veröffentlichungsdatum (online)17.11.2009
persistente URNurn:nbn:de:bsz:ch1-200901658

Hinweis zum Urheberrecht

Diese Website ist eine Installation von Qucosa - Quality Content of Saxony!
Sächsische Landesbibliothek Staats- und Universitätsbibliothek Dresden