Dipl.-Ing. Thomas Risch

Zweidimensionale Bewegungsformen in der Vibrationsfördertechnik

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Kurzfassung in Deutsch

Vibrationsförderer gehören zur Gruppe der Stetigförderer und werden branchenübergreifend sowohl zur Schütt- als auch zur Stückgutförderung eingesetzt. Das Förderorgan eines Vibrationsförderers versetzt ein darauf befindliches Fördergut mittels kleiner periodischer Vibrationen in eine gerichtete Bewegung. Diese Gutbewegung wird anhand der mittleren Fördergeschwindigkeit charakterisiert und stellt eine wichtige Dimensionierungsgröße dar. Gleichzeitig dient die mittlere Fördergeschwindigkeit, neben einem ruhigen Laufverhalten des Gutes, als Beurteilungskriterium der Güte eines Vibrationsförderers.
Die fortschreitende Entwicklung bringt immer komplexere Geräte mit nahezu beliebigen zweidimensional ausgeformten Vibrationsbewegungen hervor, wobei diese gelegentlich auch unbeabsichtigt generiert werden. Die aus solchen Bewegungsformen resultierenden Fördergutreaktionen lassen sich mit bislang vorhandenen Berechnungsmodellen nicht beschreiben.
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einflüsse zweidimensionaler Bewegungsformen eines Förderorgans auf die daraus resultierende Gutbewegung bei Vibrationsförderern. Diesbezüglich wurde ein numerisches Berechnungsmodell entwickelt, experimentell verifiziert und mit der nach dem Stand der Technik geläufigen Berechnungsvorschrift verglichen. Das entwickelte Modell diente weiterhin als Basis theoretischer Untersuchungen, insbesondere für 2D-Bewegungsformen 1. Ordnung. Aus den Untersuchungsergebnissen konnte schließlich eine für den Anwender praktikable und erweiterte Berechnungsvorschrift abgeleitet werden.

Kurzfassung in Englisch

Vibratory conveyors belong to the group of continuous conveyors and are inter-divisionally deployed for the conveyance of bulk and piece goods. The conveyor organ of a vibratory conveyor moves thereupon placed conveyed goods by means of small periodical vibrations in a directed movement. This movement of the goods is characterized via medium conveying speed and describes an important rating dimension. Next to a stable running performance of the goods, the medium conveying speed acts at the same time as an assessment criterion for the quality of a vibratory conveyor.
The progressing development produces more and more complex devices with almost any two-dimensionally formed vibrating movements, which are, however, sometimes generated unintentionally. Reactions of conveying goods resulting from such movement patterns cannot be described with the so far existing analytical models.
The dissertation at hand analyses the influence of two-dimensional movement patterns of a conveyor organ on the resulting movement of the goods when using vibratory conveyors. Concerning this matter, a numerical analytical model was developed, experimentally verified and, according to the calculation rule, compared to the state of the technology. The developed model provided furthermore a basis for theoretical research, here especially for 2D movement patterns of first order. Finally, a practicable and extended calculation rule could be deduced from the research results.

weitere Metadaten

Schlagwörter
(Deutsch)
Vibrationsfördertechnik, Schwingfördertechnik, Vibrationsförderer, zweidimensionale Bewegung, Berechnung der Fördergeschwindigkeit, Simulation der Gutbewegung, Berechnungsmodell, Gleitförderung, Förderorgan, Schwingrinne
Schlagwörter
(Englisch)
Vibratory conveyors, two-dimensionally formed vibrating movements
SWD SchlagworteSchwingförderer, Effizienz
DDC Klassifikation620
DDC Klassifikation600
Institution(en) 
HochschuleTU Chemnitz
FakultätFakultät für Maschinenbau
ProfessurFördertechnik
BetreuerProf. Dr.-Ing. Klaus Nendel
GutachterJun.-Prof. Dr.-Ing. Andre Katterfeld
Prof. Dr.-Ing. Klaus Nendel
DokumententypDissertation
SpracheDeutsch
Tag d. Einreichung (bei der Fakultät)10.11.2010
Tag d. Verteidigung / Kolloquiums / Prüfung24.02.2011
Veröffentlichungsdatum (online)03.03.2011
persistente URNurn:nbn:de:bsz:ch1-qucosa-65499

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