Franz Anton Cramer

Geschichte als Einzelfall

zum Verhältnis von Dokument und Erlebnis im Tanz

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Kurzfassung in Deutsch

Der Widerstand gegen Kunstgeschichtsschreibung ist ebenso groß wie die Notwendigkeit, Grundlagen der Diskussion und Verständigung zu schaffen. Alle Debatten um Kanonbildung, Ereignis- versus Werkgeschichte, sozialen Kontext im Gegensatz zu auratischem Wirkprozess, finden auch auf den Tanz Anwendung. Gleichwohl ist die Historiographie des Tanzes viel weniger weit entwickelt.
Aber es gibt eine Geschichte des Tanzes. Ihre Kenntnis ist Voraussetzung für ein Entkommen aus der Falle der ewigen Innovation und subjektivistischen Produktionslogik im Namen der schieren Ästhetik.
Notwendig sind Initiativen zur Visualisierung von Geschichte. Notwendig sind aber auch Auswahlprozesse, die sich gerade nicht nur von den Gegebenheiten der Überlieferung lenken lassen, sondern die Tiefenbereiche offenlegen. Im Fall des Tanzes sind das etwa Diskursgeschichte, Pädagogik, Stilanalyse oder Rechtsfragen, beispielsweise urheberrechtliche Aspekte.

weitere Metadaten

Schlagwörter
(Deutsch)
Tanz, Aufführung, Tanzgeschichte, Quellen, Erlebnis
Schlagwörter
(Englisch)
dance, history, performance
SWD SchlagworteTanz, Geschichte
DDC Klassifikation792
RVK KlassifikationAP 83000, AP 87250
Institution(en) 
HochschuleHochschule für Musik und Theater Leipzig
DokumententypArtikel
SpracheDeutsch
Erstveröffentlichungjahr der Druckausgabe2010
Veröffentlichungsdatum (online)24.06.2011
persistente URNurn:nbn:de:bsz:14-qucosa-70283
Quellemap - media archive performance ; 2010/2 (E-Journal, URL: http://performap.de/)

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