Thomas Fuchs

Bildnisse der Frühen Neuzeit

Die Portraitstichsammlung der Universitätsbibliothek Leipzig – ihre Digitalisierung und Erschließung

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Kurzfassung in Deutsch

Für Universitätsbibliotheken wie die in Leipzig sind Sammlungen mit Portraitstichen eher ungewöhnlich. Bildnisstiche waren ein von adligen Wertvorstellungen geprägtes Medium, das Anfang des 19. Jahrhunderts seinen Höhepunkt überschritten hatte und durch neue Techniken wie Stahlstich und insbesondere die Fotografie abgelöst wurde. Portraitstiche zu sammeln, war ein Phänomen der adligen Lebenswelt bzw. des bürgerlichen Ancien Régime. In ihnen wurde die Vorbildhaftigkeit fürstlichen und adlig-patrizischen Lebens und Handelns vermittelt ebenso wie die neuesten Moden verbreitet. Als Frontispiz kamen Portraitstiche von Gelehrten seit der Mitte des 17. Jahrhunderts in Mode, während im 16. Jahrhundert eher noch die Gelehrtengalerie im Vordergrund stand.

weitere Metadaten

Erschienen in BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen - Jg. 5. 2012, H. 1
Schlagwörter
(Deutsch)
Universitätsbibliothek Leipzig, Bildnis, Sammlung, Erschließung, Digitalisierung
SWD SchlagworteLeipzig / Universitätsbibliothek, Bildnis, Sammlung, Erschließung, Digitalisierung
DDC Klassifikation020
RVK KlassifikationAN 80491
Institution(en) 
InstitutionSLUB
DokumententypArtikel
SpracheDeutsch
Veröffentlichungsdatum (online)23.03.2012
persistente URNurn:nbn:de:bsz:14-qucosa-85109
QuelleBIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 5(2012)1, S. 24 - 25

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